Pressemitteilung - WAHL 2026: Bürgermeisterkandidat*innen zu Integration & Teilhabe

Anlässlich der anstehenden Kommunalwahl hat der Verein die drei Kandidat*innen für das Bürgermeisteramt zu ihrer  Einschätzung der Lage von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund in der Wedemark befragt. 

Fragen des Vereins
Der Verein fragte konkret nach der Einschätzung der aktuellen Lage, Beurteilung von Wohnsituation, sozialer Betreuung, Integration von Kindern (Kita, Schule) und Sprachförderung sowie dringender Handlungsbedarf und vorhandene  Zukunftskonzepte.

Ergebnisse im Überblick
Alle drei Kandidat*innen sehen die Integration als zentrale Herausforderung.

  • Wohnen: Einigkeit besteht darin, dass bezahlbarer Wohnraum knapp bleibt – nicht nur für Geflüchtete, sondern für viele Wedemarker*innen. Jessica Borgas setzt auf Kooperationen mit Investoren der Wohnungswirtschaft, Florian Lübeck fordert eine aktive kommunale Wohnraumpolitik, und Cornelia Blume will gemeindeeigene Bauprojekte auch für die Unterbringung von Geflüchteten nutzen. Bei einer erneuten Zunahme von Fluchtbewegungen müsse die Gemeinde besser vorbereitet sein, um pragmatisch und menschlich reagieren zu können.
  • Bildung und Sprache: Alle Kandidat*innen betonen, dass Integration ohne frühzeitige und verbindliche Sprachförderung nicht gelingen kann. Interessant ist dabei, dass Jessica Borgas diese Position vertritt, obwohl ihre Partei Anfang des Jahres die Bundesmittel für solche Sprachkurse massiv gekürzt hat.
  • Zukunftskonzepte: Florian Lübeck und Jessica Borgas unterstreichen, dass Integration auf gegenseitigem  Respekt und klaren Erwartungen beruhen müsse: Wer in der Wedemark leben möchte, solle Unterstützung erhalten, aber auch aktiv Sprache, Teilhabe und gesellschaftliches Engagement fördern. Cornelia Blume  regt an, gemeindenahe Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete zu schaffen und Teilhabe für bislang wenig erreichte Gruppen zu stärken. Insgesamt verstehen alle
    drei Kandidat*innen Integration als  gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Lübeck und Blume fallen durch konkrete neue Vorschläge auf (Bau,  Beschäftigung, Sprachförderung), Borgas fokussiert stärker auf bestehende Instrumente und klare
    Erwartungen an Zugewanderte.

Hier sind unsere Fragen als pdf zu finden.

Hier sind die Antwortschreiben als pdfs zu finden (einfach auf den Namen klicken)

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