Überall in den Ortsteilen der Wedemark entstehen dezentrale ‚Bunte Beete‘ im direkten Wohnumfeld von neu zugezogenen Menschen mit Fluchtgeschichte.

Inzwischen gibt es ca. 30 Gärten in 11 Ortsteilen der Wedemark. Diese werden von Menschen aus acht verschiedenen Herkunftsländern betreut. Außerdem gibt es eine temporär nutzbare Gemeinschaftsgartenfläche als Anlaufpunkt für Pflanzenmarkt, Gartensprechstunde und Schulungen. Die Kompostwerkstatt ist ein Beispiel für eine solche Schulung. Hier lernen die Beteiligten unter fachlicher Anleitung das richtige Kompostieren.

 

 

Das gemeinsame Gärtnern führt zu Gesprächen über den Zaun, was die Kommunikation und Sprache verbessert. Ein besonderer Aspekt liegt darin, dass eigene Erfahrungen der Geflüchteten aus dem zuvor oft ländlich geprägten Leben eingebracht werden können. Auch die Eigenversorgung mit frischen Kräutern stellt einen vorteilhaften Kostenfaktor dar. Es zeigt sich, dass gerne heimische Gemüse, wie Okraschoten angebaut werden. Dies führt automatisch zur Auseinandersetzung mit der neuen Heimat: was wächst im niedersächsischen Boden. In den Gärten entstehen neue, vorwiegen durch weibliche Verbindungen geknüpfte Netzwerke.

 

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Das Projekt wurde mehrfach in der lokalen Presse beschrieben, u.a. hier:

Flüchtlinge informieren sich über richtiges Kompostieren (HAZ vom 6.12.19, Zugriff leider nur mit Abonnement)

Es grünt und blüht im Gemüse- und Blumengarten (WedeMagazin vom 4.9.19)

Gemeinsam gärtnern dient der Integration (haz vom 31.8.19)

Bunte Beete – Interkulturelles Gärtnern in der Wedemark (Wedemarkecho vom 4.6.2019)